"Keine Kürzung für Kurze"

von Markus Kaufmann (Koeln-vernetzt.info /KJW Köln e.V.), am 02.09.2010 in Beratung und Hilfe, Freizeit, Erziehung

Aufruf der "AGOT Köln" zur Onlinepetition


Die Stadt Köln muß sparen……
Der Rat der Stadt wird den Haushalt für das laufende Jahr erst im Oktober verabschieden und dann gleich als Doppelhaushalt 2010/2011

Die Stadt Köln plant Kürzungen im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit von 10 Prozent. Diese 10% hat die Kämmerei in der letzten Quartalszahlung an die Jugendzentren schon umgesetzt.und somit Sparmaßnahmen ergriffen und Fakten geschaffen, ohne dass es eine politische Entscheidung dazu gibt .

Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen (AGOT) und die "Jugendzentren Köln gGmbH" (Jugz) ,die 60 Kinder- und Jugendzentren und damit rund 6.000 Kinder und Jugendliche in der StadtKöln vertreten, haben die Kampagne „Keine Kürzung für Kurze“ ins Leben gerufen.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Kürzungsabsichten für den Offenen Kinder- und Jugendbereich nicht zur Umsetzung kommen.

In Jugendeinrichtungen und Offenen Türen erfahren Jugendliche mehr als nur einen Ort, an dem sie sich mit anderen treffen können. Hier finden sie Begegnung, Begleitung, Beheimatung,Orientierung, Auseinandersetzung mit sich und anderen im Schutzraum. Sie werden eingebunden,aktiv begleitet, gefördert und ermutigt.Sie erleben Vorbilder und sichere Rahmenbedingungen,können sich ohne Leistungsdruck ausprobieren, Stärken und Neigungen entwickelnund ihre Freizeit sinnvoll gestalten.

Bleibt es bei diesen Kürzungsvorschläge wird dies dazu führen, dass viele Jugendeinrichtungen ihre Pforten schließen müssen. Wenn Köln sich weiterhin als Soziale Stadt versteht, darf das nicht geschehen.

 

Informieren Sie sich auch weiterhin über unsere Kampagne!
Unterstützen Sie die Kölner Jugendeinrichtungen!
Bei der Jugend darf nicht gespart werden!
Keine Kürzung für Kurze!


Wenn Sie das Anliegen unterstützen möchten, tragen Sie sich online ein unter:

http://www.keine-kuerzung-fuer-kurze.de/index.php/onlinepetition

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Geschnuppert, gefühlt und geklopft

von Redaktion (Koeln-vernetzt.info Team), am 24.08.2010


 Familie Bischoff genießt seit vier Jahren den Blick aus einem Herrenhaus, das jahrelang niemand haben wollte: Der Turmhof fiel vor einigen Jahren in einen Dornröschenschlaf. Die Bischoffs renovierten das 1771 gebaute Anwesen und zogen ein.

Zündorf - Man könnte fast sagen, der Regen war's schuld. Ohne den wären Andreas und Heike Bischoff kaum da, wo sie jetzt sind: an der „Groov“, Sie würden nicht morgens beim Zähneputzen Schwäne beobachten oder durch ihre gläserne Dusch-Abtrennung auf den fast zugewachsenen ehemaligen Rheinarm schauen können, jenen Graben also, dem die Freizeitinsel in Zündorf ihren Namen verdankt.

Es war an einem September-Sonntag im Jahr 2000, als das damals noch unverheiratete Paar von seiner Wohnung in Rodenkirchen zu einer Radtour aufbrach. Die beiden ließen sich vom Fährmann in Weiß zum anderen Ufer bringen, besichtigten die „Pippi-Langstrumpf“-Ausstellung im alten Wehrturm und flüchteten sich anschließend wegen der starken Niederschläge ins nächstliegende Lokal. Dort, im Zündorfer „Turmhof“ sitzend und durchs Fenster aufs Wasser schauend, stellten sie fest: „Wie wunderbar wäre es, wenn man hier wohnen könnte!“

Dass die beiden nun mit ihrem elf Monate alten Sohn Samuel an genau der selben Stelle essen wie damals, ist einer Kombination aus Glück und viel Arbeit zu danken sowie dem Umstand, dass Johann Ignaz Graf Wolff Metternich und seine Frau Antoinette Franziska Freiin von der Asseburg im Jahr 1771 direkt an den Außenmauern des mittelalterlichen Turms ein Herrenhaus erbauen ließen.

Vorerst kann der kleine Samuel mit dem Namen Ludwig van Beethoven wohl nichts anfangen. Aber wenn er etwas größer ist, wird ihm sein Vater von der Terrasse aus das Allianzwappen auf der zum Wasser gerichteten Fassade zeigen und erklären, dass die Erstbewohnerin des Hauses eine Förderin des Komponisten war, weshalb dieser ihr bereits in jungen Jahren eine Klaviersonate widmete.

Einst ein düsteres, verfallenes Loch: Zurück zum Turmhof: ...

Den vollständigen Text finden Sie auf dieser Seite als PDF-Datei oder als Link.


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